Ostergedichte kostenlos



Anstelle der normalen Ostergrußkarten, die man jedes Jahr an Freunde, Verwandte und Bekannte verschickt gibt es hier Gedichte zu Ostern kostenlos, die eine Grußkarte zu Ostern auf eine ganz bezaubernde Art schmücken könnten. Wir haben für Sie die Ostergedichte zusammengestellt und hoffen Sie finden das passende für Ihre Liebsten.

Am Ostermorgen schwang die Lerche sich auf aus irdischem Gebiet und, schwebend überm stillen Pferche der Hirten, sang sie dieses Lied: Erwacht! Die Nacht entflieht. Das Licht zerbricht die Macht der Nacht; erwacht ihr Lämmer all, erwacht, auf feuchtem Rasen kniet!
Es ward von einem Osterlamme getan für alle Welt genug, das blutend an dem Kreuzesstamme die Schuld der ganzen Herde trug. Des Sieges Stunde schlug! Das Grab, es gab den Raub vom Staub zurück; nun weidet grünes Laub, ihr Lämmer fromm und klug!
Der Baum des Lebens, fluchbeladen, stand abgestorben, dürr und tot. Des Lammes Blut ihn mußte baden; nun wird es blühend rosenrot. Gewendet ist die Not! O seht, her geht der Hirt, der wird die Herde weiden unverirrt im neuen Morgenrot.
Friedrich Rückert


Hei, juchei! Kommt herbei! Suchen wir das Osterei! Immerfort, hier und dort und an jedem Ort! Ist es noch so gut versteckt. Endlich wird es doch entdeckt. Hier ein Ei! Dort ein Ei! Bald sinds zwei und drei.
Hoffmann von Fallersleben


Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest Cornelia mich sitzen lässt? Das war noch nichts: zu Ostern jetzt hat sie mich abermals versetzt! Nun freu ich mich auf Pfingsten - nicht im geringsten!
Heinz Erhardt