Christliche Ostergedichte



Christen gedenken zu Ostern an den Tod und die Auferstehung Jesus. Nach der Fastenzeit, wird an Ostern gefeiert und hierfür passen die christlichen Ostergedichte hervorragend um sie beispielsweise auf einer Grußkarte an die Liebsten zu verschenken.

Ostern, Ostern, Auferstehn. lind und leis die Lüfte wehn. Hell und froh die Glocken schallen, Osterglück den Menschen allen!


Vom Münster Trauerglocken klingen, Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf. Zur Ruh sie dort dem Toten singen, Die Lerchen jubeln: Wache auf!
Mit Erde sie ihn still bedecken, Das Grün aus alten Gräbern bricht, Die Ströme hell durchs Land sich strecken, Der Wald ernst wie in Träumen spricht.
Und bei den Klängen, Jauchzen Trauern, Soweit ins Land man schauen mag, Es ist ein tiefes Frühlingsschauern Als wie ein Auferstehungstag.
Joseph von Eichendorff


In der Osterzeit feiern wir den Sieg der Liebe über den Tod.


Ja, der Winter ging zur Neige, holder Frühling kommt herbei, Lieblich schwanken Birkenzweige, und es glänzt das rote Ei. Schimmernd wehn die Kirchenfahnen bei der Glocken Feierklang, und auf oft betretnen Bahnen nimmt der Umzug seinen Gang.
Nach dem dumpfen Grabchorale tönt das Auferstehungslied, und empor im Himmelsstrahle schwebt er, der am Kreuz verschied.
So zum schönsten der Symbole wird das frohe Osterfest, daß der Mensch sich Glauben hole, wenn ihn Mut und Kraft verlässt.
Jedes Herz, das Leid getroffen, fühlt von Anfang sich durchweht, dass sein Sehnen und sein Hoffen immer wieder aufersteht.
Ferdinand von Saar